»Einerseits ist die duale Ausbildung noch immer ein zentrales Instrument der Fachkräftesicherung, und das Ausbildungsinteresse von Jugendlichen hat aktuell leicht zugenommen. Andererseits belasten wirtschaftliche Unsicherheit, rückläufige Ausbildungsangebote und anhaltende Passungsprobleme den Ausbildungsmarkt.
Angesichts der Verschlechterung der wirtschaftlichen Aussichten durch die Folgen des Iran-Krieges ist zu befürchten, dass das Ausbildungsplatzangebot 2026 weiter sinkt und die Zahl der in diesem Jahr neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sogar unter den Tiefststand von 2020 fallen könnte. Trotz einer steigenden Zahl an unversorgten Jugendlichen ist paradoxerweise damit zu rechnen, dass die Nichtbesetzungsquote von Ausbildungsstellen weiter hoch bleiben wird.«