Manchmal ist einer nicht gut drauf, dafür bringt er am anderen Tag Höchstleistungen. Unberechenbarkeit in einem harten, durchgetakteten Gewerbe wie der Gastronomie.
Eigentlich unvorstellbar, aber es geht, sagt er.
Alles ist möglich. Es ist nur eine Frage der Zeit und der Geduld.
Das Bistro Marie im Berliner Regierungsviertel ist ein besonderer Ort. Hier kommen nicht nur Politiker und Touristen zusammen, hier wird auch Inklusion offen gelebt, denn die Hälfte der Mitarbeiter sind Menschen mit Beeinträchtigungen. Ein Besuch.
➔ Deutschlandfunk Kultur: Ein inklusives Bistro mitten im Herzen von Berlin (24. August 2026)
Marie, das inklusive Bistro im Bundestag. Betrieben wird das Bistro von Proclusio Services, dem gemeinnützigen Inklusionsunternehmen der Johannesstift Diakonie. Proclusio Services schafft im Bistro Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung und macht gelebte Inklusion im Herzen Berlins sichtbar.
Und hier geht es zur Website des Bistro: https://marieimbundestag.de

Übrigens – die Arbeit in der Gastronomie als inklusiver Ort für mehr Teilhabe am Arbeitsmarkt, das wird auch in anderen Ländern praktiziert. Hierzu am Beispiel der Niederlande dieser Bericht des Europamagazins:
➔ Europamagazin: Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt für gehörlose Barista (19.07.2026)
Ein inklusives Café-Konzept aus Amsterdam zeigt, wie Vielfalt im Arbeitsalltag gelebt werden kann. Von 75 Mitarbeitenden sind 55 gehörlos und arbeiten erfolgreich als Baristas und im Service. Wie das Projekt Menschen mit Hörbehinderung neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnet.