Inklusionsunternehmen auf dem Land – ein praktisches Beispiel

»Wenn ein Mensch eine Behinderung hat, dann heißt das noch lange nicht, dass er oder sie nicht arbeiten kann. Viele Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen wollen auch arbeiten. Sie finden aber keinen Job. Die Arbeitslosenquote bei Menschen mit Behinderung ist etwa doppelt so hoch wie im Rest der Bevölkerung. Inklusionsbetriebe, also Unternehmen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten, die wollen diesen Zustand ändern. Im Grenzgebiet zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, da gibt es zwei inklusive Supermärkte.«

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Jobcenter: Mittel und tatsächliche Ausgaben für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ 2025 im Vergleich zu 2024. Und dann diese „Umschichtungen“

Seit vielen Jahren – genauer: seit Beginn des „Hartz IV-Systems“ 2005 – kann man ein hoch problematisches Muster erkennen, wenn es um die vom Bund zur Verfügung gestellten und die tatsächlich ausgegebenen Mittel für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit geht. Dieses Muster geht so: der Regelfall in den letzten Jahren war ein Griff in den eigentlich zur Arbeitsförderung vom Parlament zur Verfügung gestellten Mitteltopf, um die nicht für die Förderung verausgabten Haushaltsmittel in die andere Tasche zu stecken, bei den „Verwaltungsausgaben“ der Jobcenter. „Umschichtungen“ nennt man das dann – und da sprechen wir wahrlich nicht über Peanuts.

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Aus der Praxis eines großen Jobcenters

Das Dezernat Zukunft. Institut für Mikrofinanzen gibt den Podcast „Die Geldfrage“ heraus. Am 04.12.2025 wurde eine neue Folge veröffentlicht unter dem Titel „Wer bekommt Bürgergeld und wie läuft die Arbeit in einem Jobcenter ab?“. Philippa Sigl-Glöckner spricht mit Annette Farrenkopf, Leiterin des Jobcenters München, über Menschen ohne Erwerbsarbeit. 

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