Am Freitag, dem 25. September 2026, wurde in erster Lesung im Bundestag der Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Modernisierung und Digitalisierung der Arbeitsförderung“ behandelt. »Mit dem Entwurf soll die Handlungsfähigkeit des Staates durch entbürokratisierte und schnellere Verwaltungsverfahren gestärkt werden«, kann man auf der Seite des Deutschen Bundestages lesen, wo über die kurze Debatte berichtet wird.
Stefan Sell
Erwerbstätigkeit schrumpft trotz besserer Konjunktur. Das IAB veröffentlicht eine Prognose der Arbeitsmarktentwicklung parallel zum „Herbstgutachten 2026“ der Wirtschaftsforschungsinstitute
Sie wächst wieder (stärker, als noch vor einigen Monaten erwartet), die deutsche Volkswirtschaft. Das schreiben zumindest namhafte Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem im Auftrag der Bundesregierung erstellten sogenannten „Herbstgutachten 2026“. Das neue Gutachten haben die Institute unter diese Überschrift gestellt: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen. »Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit Ende des Jahres 2025 im Aufschwung. Die Wirtschaftsleistung ist in den vergangenen drei Quartalen nach einer mehrjährigen konjunkturellen Schwächephase beschleunigt gestiegen und liegt nun erstmals wieder über dem Niveau, das im Laufe des Jahres 2022 vor Ausbruch der damaligen Gaspreiskrise erreicht worden war«, heißt es in der heute veröffentlichten Pressemitteilung dazu.
Der „Job-Turbo“ für die vielen Ukrainerinnen und einigen Ukrainern: Das IAB der Bundesagentur für Arbeit hat herausgefunden, dass der gezündet haben soll
Der eine oder andere wird sich an das Jahr 2023 erinnern: Damals gab es eine intensive und teilweise skandalisierend ausgestaltete Diskussion über die angebliche oder tatsächlich geringe Arbeitsmarktintegration der vor allem im Frühjahr 2022 nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine nach Deutschland geflüchteten Menschen. Das würde in anderen Ländern viel besser funktionieren.