Im Jahr 2025 hat die deutsche Industrie 120.000 Jobs abgebaut. Und die Aussichten für 2026 bleiben düster

Bereits seit längerem wird über eine „Deindustrialisierung“ in Deutschland gesprochen – angesichts der im internationalen Vergleich immer noch überdurchschnittlichen Bedeutung des Verarbeitenden Gewerbes sowohl gemessen an dem Anteil an der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung wie auch hinsichtlich der Zahl der Beschäftigten, zudem unter Berücksichtigung des Tatbestands, dass in der Industrie überwiegend gut bis sehr gut bezahlte Arbeitsplätze anzutreffen sind, wäre eine „Deindustrialisierung“ für Deutschland eine besonders problematische Herausforderung.

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Jobcenter: Mittel und tatsächliche Ausgaben für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ 2025 im Vergleich zu 2024. Und dann diese „Umschichtungen“

Seit vielen Jahren – genauer: seit Beginn des „Hartz IV-Systems“ 2005 – kann man ein hoch problematisches Muster erkennen, wenn es um die vom Bund zur Verfügung gestellten und die tatsächlich ausgegebenen Mittel für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit geht. Dieses Muster geht so: der Regelfall in den letzten Jahren war ein Griff in den eigentlich zur Arbeitsförderung vom Parlament zur Verfügung gestellten Mitteltopf, um die nicht für die Förderung verausgabten Haushaltsmittel in die andere Tasche zu stecken, bei den „Verwaltungsausgaben“ der Jobcenter. „Umschichtungen“ nennt man das dann – und da sprechen wir wahrlich nicht über Peanuts.

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