Ab in die Großstädte und in den Süden Deutschlands, aber einen Bogen um die ostdeutschen Bundesländer? Wie sieht die regionale Verteilung der zugewanderten Fachkräfte aus?

Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass angesichts des demografischen Wandels eine Zuwanderung von Fachkräften für den deutschen Arbeitsmarkt unabdingbar sei. Das gilt nicht für alle Berufe bzw. Tätigkeitsfelder, aber in manchen Bereichen des Arbeitsmarktes würden heute schon ohne Arbeitskräfte aus dem Ausland die Lichter ausgehen bzw. zumindest würde es ziemlich düster aussehen.

Das, was gemeinhin als demografischer Wandel bezeichnet wird, ist nun keineswegs regional, geschweige denn lokal gleich verteilt. So sind beispielsweise viele ländliche Regionen häufig von Abwanderung (gerade der Jüngeren) betroffen, während es durchaus Regionen gibt, die über einen Zuwachs an Bevölkerung berichten.

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(Zu viele) Beschäftigte im „Energiesparmodus“?

Jedes Jahr wird der „Gallup Engagement Index“ veröffentlicht, eine Untersuchung zur Motivation und emotionalen Bindung der Arbeitnehmerschaft in Deutschland. Und jährlich springen viele Medien für einen kurzen Moment auf den Zug, kopieren die zusammenfassende Pressemitteilung einschließlich der dort vorgegebenen „Message“ und legen das dann auf Wiedervorlage. Aber auch bei vielen mehr oder weniger seriösen Vorträgen in der unübersichtlichen und umsatzgetriebenen „Personal“- oder „Human Resource Management“-Branche findet man immer wieder den Bezug auf die Ergebnisse des Gallup Engagement Index.

Und dann werden wir (wie seit vielen Jahren) mit solchen Überschriften bedient: Gallup-Studie: Zu viele Beschäftigte im „Energiesparmodus“: »In deutschen Büros und Werkhallen regiert häufig weiterhin nur „Dienst nach Vorschrift“ – was die Volkswirtschaft viel Geld kostet. Die Gruppe der „inneren Kündiger“ habe 2025 volkswirtschaftliche Produktivitätseinbußen zwischen 119,2 Milliarden und 142,3 Milliarden Euro verursacht.«

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Armutsgefährdet trotz Vollzeitjob? Eine Alleinerziehende aus Stuttgart berichtet

Am 8. März 2026 stand mal wieder der Internationale Frauentag im Kalender. Das, was wir heute als Weltfrauentag bezeichnen, ist bereits in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg entstanden. Einige Jahrzehnte später, im Jahr 1977, wurde der 8. März zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ erhoben – und natürlich gibt es eine eigene offizielle Website: International Women‘s Day. Wie in jedem Jahr gibt es dann rund um dieses Datum zahlreiche Berichte über die Lage „der“ Frauen und den Stand der Gleichstellung.

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