IAB-Arbeitsmarktbarometer: Es geht wieder etwas aufwärts. Aber: Die Beschäftigungsperspektiven schrumpfen (weiter)

Fast jeder wünscht sich positive Nachrichten. Dazu scheint das hier zu passen: Das IAB-Arbeitsmarktbarometer legt im September leicht zu. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steigt um 0,1 Punkte auf 99,6 Punkte. Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit in Deutschland hat mittlerweile den negativen Bereich fast verlassen: Sie steigt um 0,4 Punkte auf 99,9 Punkte im September.

Das hört sich erst einmal gut an. Aber schauen wir genauer hin.

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Erwerbstätigkeit schrumpft trotz besserer Konjunktur. Das IAB veröffentlicht eine Prognose der Arbeitsmarktentwicklung parallel zum „Herbstgutachten 2026“ der Wirtschaftsforschungsinstitute

Sie wächst wieder (stärker, als noch vor einigen Monaten erwartet), die deutsche Volkswirtschaft. Das schreiben zumindest namhafte Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem im Auftrag der Bundesregierung erstellten sogenannten „Herbstgutachten 2026“. Das neue Gutachten haben die Institute unter diese Überschrift gestellt: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen. »Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit Ende des Jahres 2025 im Aufschwung. Die Wirtschaftsleistung ist in den vergangenen drei Quartalen nach einer mehrjährigen konjunkturellen Schwächephase beschleunigt gestiegen und liegt nun erstmals wieder über dem Niveau, das im Laufe des Jahres 2022 vor Ausbruch der damaligen Gaspreiskrise erreicht worden war«, heißt es in der heute veröffentlichten Pressemitteilung dazu.

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Zahlen bitte! Wie wäre es mit dem „Jobmonitor“?

Wenn man sich mit dem Arbeitsmarkt bzw. genauer: mit der Vielzahl an Arbeitsmärkten beschäftigt, dann ist man auf Zahlen angewiesen. Dafür gibt es unterschiedliche Quellen. Neben dem Statistischen Bundesamt (vgl. z.B. dort die Themenseite Arbeitsmarkt) ist natürlich die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit ihrer wirklich umfangreichen Statistik-Seite eine zentrale Anlaufstelle.

Um den Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen, kann man auch einen Blick auf das Portal Jobmonitor werfen: www.jobmonitor.de. Hierbei handelt es sich um ein Projekt der Bertelsmann Stiftung. »Was passiert gerade auf dem Arbeitsmarkt? Der Jobmonitor wertet Millionen aktueller Online-Stellenanzeigen aus und macht sichtbar, welche Jobs gefragt sind, welche Skills benötigt werden und in welchen Regionen Chancen entstehen. So liefert er Einblicke für datenbasierte Entscheidungen.«

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