Wenn die Künstliche Intelligenz (KI) in die Berufsbezeichnungen aufsteigt. Eine Studie hat hier Deutschland sogar als europäischen Spitzenreiter ausgemacht

Über die disruptiven und weitaus bedeutsamer die schleichend daherkommenden Auswirkungen der Diffusion der KI in die Arbeitswelten wurde und wird umfassend spekuliert.

Neben den immer mitlaufenden grundsätzlichen und oftmals marktschreierisch aufgepumpten Diskussionen rund um das alarmistische „Jetzt geht uns aber wirklich die Erwerbsarbeit aus“ versuchen andere eine empirische Annäherung an die Frage, ob und in welchem Ausmaß KI-Fähigkeiten in bestehende Tätigkeits- und Berufsfelder eindringen.

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Arbeitslosigkeit unter Personen mit akademischer Ausbildung: KI, Konjunktur und Berufseinstieg

Mit einer Quote von 3,3% liegt die Arbeitslosigkeit unter Personen mit akademischer Ausbildung 2025 – trotz des zuletzt negativen Trends – weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Dennoch wird medial über derzeit schwierige Arbeitsmarktbedingungen, insbesondere beim Berufseinstieg, berichtet. Der Tenor: Künstliche Intelligenz werde zur Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. Insbesondere Einstiegspositionen sollen durch KI ersetzt werden, wodurch sich Beschäftigungsperspektiven speziell für Berufseinsteiger verschlechtern würden. Auffällig ist vor allem: Verschiedene Entwicklungen laufen zeitlich parallel. Während Künstliche Intelligenz zunehmend in Unternehmen implementiert wird, berichten junge Akademikerinnen und Akademiker über schwierigere Berufseinstiegsbedingungen. Gleichzeitig wird ein sinkender Anteil an ausgeschriebener Einstiegsstellen von einem Jobportal vermeldet.

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