Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Was sagt die freie Wohlfahrtspflege?

Am Sonntag, dem 6. September 2026, ist es so weit. In dem ostdeutschen Bundesland leben rund 2,1 Millionen Menschen – und 1,7 Millionen Wahlberechtigte in Sachsen-Anhalt sind aufgerufen, den Landtag der neuen Wahlperiode zu wählen. 

Und zu sagen, dass die ganze Republik auf diese Regionalwahl schaut, zumindest die mediale Aufmerksamkeit ist dem Ereignis sicher, ist sicher keine Übertreibung. Was unmittelbar mit dem erwarteten, von manchen herbeiberichteten „Erdbeben“ eines Wahlsiegs der AfD, möglicherweise sogar in Form einer absoluten Mehrheit im neuen Landtag, zusammenhängt. 

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Wenn man an die zurückliegenden zwei Jahre der aufgebrachten Diskussion über das darüber sturmreif geschossene und schlussendlich durch eine „neue Grundsicherung“ abgelöste „Bürgergeld“ zurückdenkt, dann wird neben allen anderen Verirrungen (beispielsweise einem in den Raum gestellten „Einsparpotenzial“ im anfangs zweistelligen Milliardenbereich, das dann in der Realität wie eine im Death Valley abgestellte Butter sprichwörtlich zu einem Nichts geschmolzen ist) vor allem in Erinnerung bleiben, wie hochgradig aggressiv und teilweise entmenschlichend über „die“ Bürgergeldbezieher gesprochen wurde. Nur selten bis gar nicht kamen auch mal die Betroffenen zu Wort.

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