Im Jahr 2025 hat die deutsche Industrie 120.000 Jobs abgebaut. Und die Aussichten für 2026 bleiben düster

Bereits seit längerem wird über eine „Deindustrialisierung“ in Deutschland gesprochen – angesichts der im internationalen Vergleich immer noch überdurchschnittlichen Bedeutung des Verarbeitenden Gewerbes sowohl gemessen an dem Anteil an der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung wie auch hinsichtlich der Zahl der Beschäftigten, zudem unter Berücksichtigung des Tatbestands, dass in der Industrie überwiegend gut bis sehr gut bezahlte Arbeitsplätze anzutreffen sind, wäre eine „Deindustrialisierung“ für Deutschland eine besonders problematische Herausforderung.

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Inklusionsunternehmen auf dem Land – ein praktisches Beispiel

»Wenn ein Mensch eine Behinderung hat, dann heißt das noch lange nicht, dass er oder sie nicht arbeiten kann. Viele Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen wollen auch arbeiten. Sie finden aber keinen Job. Die Arbeitslosenquote bei Menschen mit Behinderung ist etwa doppelt so hoch wie im Rest der Bevölkerung. Inklusionsbetriebe, also Unternehmen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten, die wollen diesen Zustand ändern. Im Grenzgebiet zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, da gibt es zwei inklusive Supermärkte.«

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