Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien: Zwischen Ausbeutung und Arbeitsmarktintegration

Deutschland diskutiert über den Aktionsplan der Bundesregierung gegen Sozialmissbrauch und Ausbeutung. Thematisiert wird in diesem Kontext insbesondere die Zuwanderung von Menschen aus Rumänien und Bulgarien. Diese Menschen sind jedoch zumeist selbst Opfer krimineller Systeme im Kontext von Sozialleistungsmissbrauch – und sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt gleichzeitig einer prekären Lage ausgesetzt, wie ein kürzlich veröffentlichter IAQ-Report darstellt.

mehr

Die Mittel für Eingliederung in Arbeit im BMAS-Haushaltsentwurf 2027 als Universallösung für Deckungslücken bei anderen Haushaltsposten

Der Bundesrechnungshof kritisiert den Entwurf des Haushalts für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) für 2027 und identifiziert eine Schieflage in der Verwendung der Mittel für die Grundsicherung für Arbeitssuchende.

Während die Verwaltungskosten seit mehreren Jahren die veranschlagten Zahlen übersteigen, werden die vorgesehenen Mittel für die Eingliederung in Arbeit (die zudem gegenseitig deckungsfähig sind) nicht ausgeschöpft. Nun sollen die Mittel für die Eingliederung in Arbeit auch als Deckungsreserve für berufsbezogene Deutschsprachförderung herangezogen werden. Der Bundesrechnungshof fordert in seinem Bericht, die einzelnen Titel jeweils bedarfsgerecht zu veranschlagen.

mehr

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Es geht wieder etwas aufwärts. Aber: Die Beschäftigungsperspektiven schrumpfen (weiter)

Fast jeder wünscht sich positive Nachrichten. Dazu scheint das hier zu passen: Das IAB-Arbeitsmarktbarometer legt im September leicht zu. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steigt um 0,1 Punkte auf 99,6 Punkte. Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit in Deutschland hat mittlerweile den negativen Bereich fast verlassen: Sie steigt um 0,4 Punkte auf 99,9 Punkte im September.

Das hört sich erst einmal gut an. Aber schauen wir genauer hin.

mehr