IGELA: Langzeitarbeitslose geben sich eine Stimme

Wenn über Langzeitarbeitslose gesprochen wird, geschieht dies häufig nicht aus einem positiven Blickwinkel. Wer in Deutschland länger als 12 Monate arbeitslos gemeldet ist und damit als langzeitarbeitslos gilt, ist mit negativen Vorurteilen konfrontiert.

Gerade in der Debatte um das frühere Bürgergeld beziehungsweise die neue Grundsicherung wird über Langzeitarbeitslose, teils emotional aufgeladen, diskutiert. Langzeitarbeitslose selbst kommen dabei selten zu Wort. Stattdessen prägen einzelne öffentlichkeitswirksame Fälle das Bild einer heterogenen Gruppe. Die mediale Aufmerksamkeit fokussiert sich dann auf ein skandalöses Beispiel und gleichzeitig bleiben viele andere von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Personen unsichtbar.

Doch es gibt Gegenwind. Von Langzeitarbeitslosigkeit Betroffene organisieren sich und erheben ihre Stimme, um sich selbst in die öffentliche Debatte einzubringen. Ein Beispiel dafür ist die IGELA Interessengemeinschaft Langzeitarbeitsloser.

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Der Wechsel von Arbeitskräften zwischen Branchen bricht weiter ein. Ergebnisse aus dem „IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar“

Die Wirtschaft steckt in der Transformation – selten war der Veränderungsdruck so groß. Das würde auch bedeuten, dass Beschäftigte aus schrumpfenden Branchen in aufstrebende Bereiche wechseln.

Könnte man annehmen. Allerdings: Genau diese Bewegungen finden immer weniger statt.

Das berichtet Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung(IAB) der Bundesagentur für Arbeit unter Bezugnahme auf den „IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar“.

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Steigende Gewerbemieten gefährden soziale Infrastruktur

Die angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt bedroht längst nicht mehr nur den Wohnungsbereich. Auch Beratungsstellen, Kitas, Pflegeeinrichtungen und viele weitere soziale Angebote geraten durch steigende Gewerbemieten unter Druck.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) berichtet über die teilweise alarmierenden Ergebnisse einer neuen Studie. Dort werden auch Vorschläge gemacht, was man ändern könnte bzw. sollte.

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