„Es braucht einen langen Atem“ und „Es wird nur so gehen“: Selbstbestimmt im Alter – Wohnen und Pflege anders gestalten. Eine SWR-Sendung (25.02.2026):
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»Die Rentenkassen sind unter Druck, der Pflegenotstand ein Dauerbrenner: Die Prognosen für das Leben im Alter zeichnen keine rosige Zukunft. Umso wichtiger werden alternative Modelle, die die Pflege und Versorgung im Alter neu denken. So entstehen zum Beispiel Wohnprojekte im Quartier, um im gewohnten Umfeld alt werden zu können. Oder ein Zeitkonto, wo man durch ehrenamtliche Arbeitsstunden Guthaben für Hilfsleistungen im Alter ansparen kann. Solche Modellprojekte ermöglichen Betroffenen, die Vorsorge für das Alter – zumindest etwas – selbst in die Hand zu nehmen und ihre Zukunft aktiv zu gestalten. Aber können das echte Alternativen für alle sein?«
Servicestelle Jugendberufsagenturen: „Wir können den jungen Menschen jetzt häufig passgenaue Angebote eröffnen“. Interview mit Christina Grodotzki vom Jugendamt Essen
»Das Interview beleuchtet die Entwicklung und Arbeitsweise der Jugendberufsagentur Essen. Seit 2020 arbeitet die Jugendberufsagentur als rechtskreisübergreifendes Kooperationsmodell, um junge Menschen ganzheitlich zu beraten und zu unterstützen. Ziel ist eine handlungsfähige, präsente und niedrigschwellige Jugendberufsagentur, die passgenaue Angebote macht und strukturelle Hürden zwischen den Rechtskreisen überwindet – mit dem Anspruch, Lebensläufe positiv zu verändern und echte Teilhabe zu ermöglichen.«
»Die Servicestelle Jugendberufsagenturen informiert, unterstützt und berät rund um das Thema rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit der Sozialleistungsträger SGB II, III und VIII am Übergang Schule – Beruf. Wir richten uns in erster Linie an Fach- und Führungskräfte aus Jugendberufsagenturen. Darüber hinaus sind wir im Austausch mit Verbänden, Verwaltung und Wissenschaft sowie weiteren Akteuren, die sich in ihren Arbeitskontexten mit rechtskreisübergreifender Zusammenarbeit beschäftigen. Die Servicestelle Jugendberufsagenturen ist eine Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und ist angesiedelt im Bundesinstitut für Berufsbildung. Die Servicestelle Jugendberufsagenturen agiert in enger Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und den kommunalen Spitzenverbänden. Auch die Expertise des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Länder fließt in die Arbeit der Servicestelle Jugendberufsagenturen ein.«
Deutschlandfunk: Inklusionsunternehmen: Supermärkte auf dem Land beschäftigen Menschen mit Behinderung (16.02.2026)
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»Wenn ein Mensch eine Behinderung hat, dann heißt das noch lange nicht, dass er oder sie nicht arbeiten kann. Viele Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen wollen auch arbeiten. Sie finden aber keinen Job. Die Arbeitslosenquote bei Menschen mit Behinderung ist etwa doppelt so hoch wie im Rest der Bevölkerung. Inklusionsbetriebe, also Unternehmen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten, die wollen diesen Zustand ändern. Im Grenzgebiet zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, da gibt es zwei inklusive Supermärkte.«
Der im Beitrag vorgestellte Hunte Frische Markt wird vom Servicehaus Stemwede gGmbH betrieben, einem Inklusionsunternehmen. Die gGmbH gehört zum Lebensperspektiven e.V. Das Servicehaus Stemwede bietet vielfältige Dienstleistungen – von Bau- und Handwerksarbeiten über Gartenpflege bis hin zum Einzelhandel, Tankstelle und einer Autowaschanlage. Und die beiden Nahversorger-Märkte „Hahme Frische Markt“ und „Hunte Frische Markt“. Mindestens 40 Prozent der Beschäftigten sind Menschen mit Beeinträchtigung, die in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen tätig sind.

Aus der Praxis eines großen Jobcenters
Das Dezernat Zukunft. Institut für Mikrofinanzen gibt den Podcast „Die Geldfrage“ heraus. Am 04.12.2025 wurde eine neue Folge veröffentlicht unter dem Titel „Wer bekommt Bürgergeld und wie läuft die Arbeit in einem Jobcenter ab?“. Philippa Sigl-Glöckner spricht mit Annette Farrenkopf, Leiterin des Jobcenters München, über Menschen ohne Erwerbsarbeit.
Es geht darum wer wie mitwirken muss und die Erkenntnis, das jeder Fall seine eigene Geschichte hat, die weit über statistische Merkmale hinaus geht. Ein unaufgeregt-differenziertes Bild, das die Leiterin des Jobcenters in dem Gespräch entfaltet. Es gelingt ihr, die enorme Heterogenität der Menschen und ihrer Hintergründe zu umreißen, die als „Kunden“ in die Jobcenter kommen. Hier geht es direkt zu dem Gespräch:
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